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Antidiskriminierung

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Source: Stefan Gloede

Beratung Betroffener rassistischer Diskriminierung

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CHRONOLOGIE

Haskenkreuz an Dönerimbiss. Quelle: de.indymedia.org

Rechte Gewalt in Brandenburg


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15.07.2010  » Forst (Lausitz) / Spree-Neiße
Forst In den frühen Morgenstunden betraten 15-20 vermummte Personen das Gelände des alternativen Jugendtreffs Park7 und warfen mit Pflastersteinen die Fensterscheiben des Hauptgebäudes ein.  (Quelle: Antifa Forst)
10.07.2010  » Templin / Uckermark
Templin Nach dem WM-Fußballspiel Uruguay-Deutschland versetzte ein bekannter Rechter aus einer Gruppe heraus einem jungen Alternativen einen Schlag ins Gesicht. Zuvor hatte der Angreifer erfolglos versucht, einen Begleiter des Jugendlichen gezielt zu schlagen.  (Quelle: OPP)
07.07.2010  » Bad Freienwalde (Oder) / Märkisch-Oderland
Bad Freienwalde Drei linke Jugendliche wurden nach dem WM-Fußballspiel Deutschland-Spanien von Neonazis in einer Kneipe angegriffen. Sie flohen in den Vorraum einer nahe gelegenen Polizeiwache, den mehrere Rechte versuchten zu stürmen. Schließlich kam es vor der Wache zu einer Prügelei. Die Jugendlichen und einer der Rechten wurden verletzt.  (Quelle: OPP)
07.07.2010  » Potsdam / Potsdam
Potsdam Nach dem WM-Fußballspiel Deutschland-Spanien wurde am Hauptbahnhof ein Regierungsvertreter aus dem Jemen durch einen Schlag gegen den Kopf verletzt. Der Angreifer zeigte dabei den sogenannten Hitlergruß. Der Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen.  (Quelle: Polizei; OPP)
29.06.2010  » Oranienburg / Oberhavel
Oranienburg Weil eine Kasachin sich auf Russisch mit ihrer 9-jährigen Tochter unterhielt, wurden die beiden von einem unbekannten Mann als »Russenschweine« beleidigt. Danach trat der Mann der Frau mit dem Knie in den Bauch.  (Quelle: Polizei; OPP)
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2009-01-09

Diskussion: Schärfere Strafen für rechte Gewalt?

Dem Bundestag liegt ein Entwurf zur Änderung des Strafgesetzbuches vor, nach dem rassistische, fremdenfeindliche oder menschenverachtende Straftaten schärfer bestraft werden sollen. In einem von der Opferperspektive zusammengestellten Dossier der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung wird die vorgeschlagene Änderung erklärt und kontrovers diskutiert.

Justizvollzugsanstalt Berlin-Moabit

Mit Beiträgen von:

  • Beate Blechinger, Ministerin der Justiz des Landes Brandenburg
  • Andrea Würdinger, Bundesvorstand Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein
  • Opferperspektive e.V.
  • Sigrun von Hasseln, Vorsitzende Richterin am Landgericht Cottbus

Die Gesetzesinitiative geht auf das brandenburgische Justizministerium zurück. Stimmt der Bundestag zu, müssten Gerichte künftig genau klären, ob eine Tat aus rassistischen, fremdenfeindlichen oder menschenverachtenden Motiven begangen wurde. Denn: Solche Taten würden in der Regel mit Gefängnis geahndet. Sieht so eine konsequente Bekämpfung des Rechtsextremismus aus? Geht es nur um Symbolpolitik? Oder droht gar der erste Schritt in ein Gesinnungsstrafrecht?

Die Gesetzesinitiative ist ebenfalls der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des Rundbriefes der Opferperspektive »Schattenberichte«. Anhand aktueller Gerichtsverfahren wird gezeigt, welche Bedeutung die Anerkennung diskriminierender Tatmotive durch Gerichte für viele Betroffene hat, und weshalb das Vertrauen in die Strafverfolgung oftmals so gering ist.

Dossier »Mehr Gefängnisstrafen?«

Schattenberichte »Schärfere Strafen für rechte Gewalt?«

(OPP)

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